Teilhaben am Leben

Der Unternehmensverbund der Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn hat in seiner jüngsten Veröffentlichung die Caritas-Jahreskampagne 2011: Kein Mensch ist perfekt aufgegriffen:

http://www.cww-paderborn.de/caritas+wohn-+und+werkst%c3%a4tten/hauptnavigation/willkommen/cww-aktuell/veroeffentlichungen/teilhaben-am-leben.html

 
Landkarte der inklusiven Beispiele

 

Ein kreisförmiges Bildzeichen zur Inklusionslandkarte zeigt vor einer Deutschlandkarte den Slogan "Deutschland wird inklusiv".

Leuchttürme in ganz Deutschland zeigen den Weg, wie Inklusion gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt werden kann. Eine Landkarte mit diesen Beispielen gelebter Inklusion steht im Zentrum der Kampagne 2011 - 2013 des Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen. Durch Aufnahme weiterer nachahmenswerter Projekte soll sich diese Landkarte flächendeckend füllen. Hier finden Sie alle Infos zur Landkarte inklusiver Beispiele.

Inklusion auf dem Golfplatz

Inklusion auf dem Golfplatz Paderborn. Der neu entstehende 18-Loch-Golfplatz auf der Haxterhöhe in Paderborn ist seit dem 1. April Arbeitsplatz für Menschen mit geistiger oder psychischer Beeinträchtigung. Acht Beschäftigte der Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum...

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Ansprechendes aus den Werkstätten

Aufwändig und edel gestaltete Weihnachtskarten aus einer Werkstatt für behinderte Menschen

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 2011 rückt die Caritas die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt. Um dieses Anliegen zu unterstützen, gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit, Produkte aus WfbM (Werkstätten für behinderte Menschen) zu beziehen. Eine kleine Auswahl solcher Angebote finden Sie hier ( Excel -Datei, 30 kilo Byte).

 
Unterrichtsmaterial Inklusion

Ich, du und die anderen

Titelseite des Buches Ich, du und die anderen
Das Unterrichtsmaterial "Ich, du und die anderen"  wendet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen - mit spezieller Vorbereitung auch ab der Grundschule -, um ihnen differenzierte Informationen zum Thema Behinderung zu vermitteln. Es eignet sich für den Einsatz in Fächern wie Religion, Ethik, Philosophie, Geschichte, Politik, Biologie und Sozialkunde. Mit dabei: der Lehrer-Leitfaden "Inklusion - Dabei sein! Von Anfang an." und drei Schüler-Arbeitsblätter zu den Themen  "Barrierefreiheit", "Menschenbilder" und "Politische Vertretung".

 
Teilhabe durch Sport

Dressurreiter(innen) mit körperlichem Handicap trugen ihre Deutsche Meisterschaft 2010 erstmals in Nordrhein-Westfalen aus, vom 9. bis 11. Juli. Von ihrer sportlichen Leistung zeigten sich die Besucher stark beeindruckt. Auch Menschen mit geistiger Behinderung, die erstmals in ein Turnier solcher Größe als Helfer eingebunden werden konnten, waren begeistert von ihrer Teilhabe am Wettkampfgeschehen.  

Foto der Reiter während des Tuniers 

Bitte lesen Sie hier mehr zum Wettkampf (PDF 685 KB) sowie zum innovativen Konzept eines integrativen Reiterhofes, wie ihn das Franz Sales Haus Essen betreibt.

 

 
Guter Rat

Unter einem großen Schild mit der Aufschrift "Zugang" geht eine Passantin hindurch. Foto: Bögner

Die Caritas bietet unter www.beratung-caritas.de auch im Internet Beratung zu den Themen Behinderung und/oder psychische Erkran­kung an. Das Portal wird vom Fachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband seit 2009 bereitgestellt. Mittlerweile beteiligen sich rund 40 Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie der Caritas daran, weitere können noch in die Beratung übers Internet einsteigen. E-Mail-Kontakt: annette.bauer[at}caritas.de

 
Projekt "Spektrum": Fußball-WM und mehr
Fußball-Zuschauer auf einem öffentlichen Platz, sie tragen Attribute wie zum Beispiel lustige Fußball-Hüte und Schals. Foto Klemens Bögner

Freiwillig Engagierte mit und ohne Behinderung: Ein spannendes neues Projekt in Viersen zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten. Fußballbegeisterte Nachbarn beim "Public Viewing" zur nächsten Weltmeisterschaft zu bewirten, ist nur eine von vielen originellen Ideen in drei Projekten. Bitte lesen Sie hier mehr über das Angebot "spektrum" der Freiwilligen-Zentren in Viersen  und Moers (PDF-Datei, 70 kilo Byte). Und hier geht's zum Internet-Auftritt von spektrum .

 
Teilhabe an der Gesundheitsversorgung

Behinderung ist keine Krankheit, bringt aber häufig eine höhere Anfälligkeit für Erkrankungen mit sich. Im Gegensatz zu diesem erhöhten Bedarf an gesundheitlicher Versorgung steht, dass die Strukturen im Gesundheitswesen ungenügend auf Patienten mit Behinderung eingestellt sind. 

Ein Mann mit Downsyndrom hat Krücken in der Hand, wegen eines Hüftleidens muss er in die Klinik.

Schon ein kleinerer Krankenhausaufenthalt kann für sie mit großen Hürden und Ängsten verbunden sein. Hier gibt es noch viel Nachholbedarf in der selbstbestimmten Teilhabe an den gesundheitlichen Möglichkeiten in unserem Land.

Bitte lesen Sie hier eine kritische Stellungnahme aus dem Diözesan-Caritasverband Münster.

 
Direkt dabei in Kunst, Bildung, in der Kommune...  

Handbuch Inklusion

Handbuch InklusionÜberall, auch Caritasverbänden und Kirchengemeinden finden jährlich viele tausend Veranstaltungen statt – Bildungs- und Kulturveranstaltungen, Fahrten, Feste und Gottesdienste. Aber sind diese Orte der Begegnung auch für alle Menschen zugänglich? Werden Mädchen und Jungen, Frauen und Männer mit Behinderung gleichermaßen in die Planung, Durchführung und Auswertung mit einbezogen wie Menschen ohne Behinderung? Haben Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen, an Veranstaltungen teilzuhaben und sich einzubringen- Sind die Veranstaltungen, Aktionen und Gottesdienste „inklusiv“ - also für alle Menschen gleich zugänglich? Wie dies gelingen kann, wird in dem beigefügten Handbuch ganz praktisch und leicht verständlich beschrieben.

Das Handbuch Inklusion als PDF zum Herunterladen (850 KB)  

 

 

 


Endlich Schule

 

Bundesweit Adressen und Ansprechpartner zur Orientierung beim Schulstart für Kinder und Jugendliche mit Behinderung auf www.familienratgeber.de .

Für viele Kinder und Eltern ist das Thema Schulstart zwar aufregend, aber eher unkompliziert. Doch wie meistern Jugendliche mit Behinderung und ihre Familien den Schulalltag? Die jungen Menschen mit Behinderung unterliegen der allgemeinen Schulpflicht. Wer hilft, den Alltag in und mit der Schule zu organisieren, welche Ansprüche auf finanzielle Beihilfe, begleitende Assistenz oder Schulweghilfe gibt es? Viele praktische Informationen sowie konkrete Adressen und Ansprechpartner in der Nähe des Wohnortes liefert die Online-Datenbank www.familienratgeber.de  der Aktion Mensch.
Die Informationsplattform ermöglicht eine kostenlose Darstellung von bundesweit fast 23.000 gemeinnützigen Organisationen, die Familien direkt vor Ort Auskunft geben und Hilfe leisten.

Kontakt 

Aktion Mensch e.V.
Bettina Schwarz
Telefon: (0228) 2092-378
E-Mail: familienratgeber@aktion-mensch.de

www.familienratgeber.de

www.aktion-mensch.de

 


 

"Nimm Platz"

Der Diözesancaritasverband Würzburg hat eine Kunstaktion „Nimm Platz“ durchgeführt, die das Thema Inklusion anstoßen sollte. Ziel war es Ideen/Visionen der UN-Behindertenrechtskonvention in einem konkreten Projekt Wirklichkeit werden lassen.

Menschen mit Behinderung haben symbolisch einen Stuhl gestaltet und so darstellt, wie sie ihren Platz in Kirche und Gesellschaft erleben oder sich wünschen. Die Ergebnisse wurden am 19.Juli bei einem Rückgabefest in den Dom gebracht. Jede Gruppe/Einzelkünstler  hat den Verlauf der Arbeit und die Idee zum Kunstwerk in einer Dokumentation beschrieben. Derzeit wird überlegt, wie die dabei entstandenen Aussagen zu "Inklusion" öffentlichkeitswirksam kommuniziert werden können. Ab Herbst werden ausgewählte Stühle in verschiedenen Ausstellungen zu sehen sein.


Weitere Infos, vor allem Bilder von einigen Kunstwerken, siehe: 
http://www.caritas-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/caritas/dv/news.html?f_action=show&f_newsitem_id=51174   

 


 

Selbstbestimmte Teilhabe durch inklusive Bildung - Diskussionspapier

Die verbandliche Caritas ist in mehrfacher Hinsicht gefragt, wie sie sich in der aktuellen Debatte um das Recht auf inklusive Bildung positioniert. Ihre Antwort sollte sie aus ihren drei Funktionen als Anwalt, Dienstleister und Solidaritätsstifter formulieren.
Zur Unterstützung dieser Aufgabe legt der Deutsche Caritasverband das vorliegende Diskussionspapier vor.
Beleuchtet werden die Arbeitsfelder der vorschulischen Betreuung, Erziehung, Bildung, die Schule sowie die Angebote im Übergang von der Schule in den Beruf. Das Papier fokussiert sowohl die konzeptionellen Entwicklungsbedarfe in diesen Arbeitsfeldern als auch die Qualifizierungsbedarfe der Fachkräfte.
Darüber hinaus spricht es den bildungspolitischen Entscheidungsbedarf an und trifft Schlussfolgerungen für die Lobbyarbeit des Deutschen Caritasverbandes gegenüber Bund, Ländern und Kommunen.

 Das Diskussionspapier zum Herunterladen (PDF mit 53 kB)


„Kein Mensch ist perfekt – Behinderte Menschen: Menschen wie du und ich.“

Mit diesem Kampagnenthema rückt der Deutsche Caritasverband im Jahr 2011 die Frage nach der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben der Gesellschaft in den Fokus. Im dritten Jahr der Teilhabeinitiative nimmt dieses Thema dementsprechend großen Raum ein. Hier geht es zur Website der Caritaskampagne 2011 .

Der Deutsche Caritasverband hat detaillierte sozialpolitische Positionen und Forderungen entwickelt, um auf einen Abbau der bestehenden vielfältigen Barrieren zu drängen, die einer vollumfänglichen Teilhabe der Menschen mit Behinderung entgegenstehen. Bitte laden Sie hier die Sozialpolitischen Positionen zur Caritaskampagne 2011 herunter (PDF-Datei, 150 kilo Byte).

Wie das gelingen kann, zeigt eine Sammlung bereits bestehender innovativer Praxisbeispiele , die Inklusion von Anfang an zum Ziel haben:  (Word-Datei, 210 kilo Byte).

Im laufenden Jahr stehen Menschen mit Behinderung im Fokus, doch auch anderen Zielgruppen gilt weiterhin die Aufmerksamkeit der Teilhabeinitiative der Caritas (2009–2011). Im Folgenden ist dementsprechend aufgezeigt, worum es geht: den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu stärken durch Teilhabe aller.

 


Am Leben in der Gemeinde teilhaben

Lokale Teilhabekreise- Ergebnisse einer Initiative der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP)

Doppellogo CBP und CaritasDie letzten zweieinhalb Jahre entwickelte und erprobte der CBP ein Konzept zu Empowerment im Gemeinwesen. 20 Träger gründeten bereits über 40 sogenannte „Teilhabekreise“.

Der Lokale Teilhabekreis vor Ort besteht aus einer Runde von Menschen mit und ohne Behinderung. Die Ziele der lokalen Teilhabekreisen sind, die politischen Bedingungen vor Ort so mitzugestalten, dass die Belange von Menschen mit Behinderung gesehen, aufgenommen werden und ihre selbstbestimmte Teilhabe vor Ort gestärkt wird. Dies kann gerade für BewohnerInnen von komplexen Einrichtungen wichtig sein, die den Umzug in gemeindeintegrierte Wohnformen wagen möchten. Oder auch für Menschen mit Behinderung, die in ihrem Gemeinwesen bereits wohnen, jedoch bisher noch nicht „angekommen“ sind und wenig Kontakte in die Gemeinde haben.

Machen Sie mit!

Logo - GemeidecaritasWirken Sie mit und gründen Sie einen lokalen Teilhabekreis. Unterstützen Sie somit die Entwicklung eines gleichberechtigten Miteinanders und einen partnerschaftlichen Umgang von Menschen mit und ohne Behinderung bei Ihnen vor Ort. Für die Umsetzung in der Praxis hat der CBP ein Praxishandbuch publiziert. Sowohl die Methode als auch die praktische Umsetzung wird aus fachlicher und persönlicher Perspektive dargestellt. Das Besondere ist dabei das Streben eines gleichberechtigten Miteinanders aus unterschiedlichen Perspektiven - aus der Perspektive der Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, Mitbürger(inne)n der lokalen Gemeinde sowie Fachkräften.

Weitere Informationen und die Bestellmöglichkeit der Publikation finden Sie auf der Homepage des Bundesfachverbandes Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie  http://www.cbp.caritas.de/65365.asp   

 


 

Impulse aus der Caritas zum Herunterladen

Impulse aus der Caritas

Mit diesem Papier möchte die Landesarbeitsgemeinschaft Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie in Bayern (LAG CBP Bayern) Impulse für die Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes anbieten. Die vorliegende Zusammenstellung richtet sich primär an die Mitglieder und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen und Diensten. Sie soll zur kontroversen Diskussion beitragen sowie Anstöße und Anregungen für die Weiterentwicklung der Behindertenhilfe und Psychiatrie geben. Dies geschieht mittels Feststellungen und Empfehlungen aus Sicht verschiedener Bereiche der Behindertenhilfe und der Psychiatrie innerhalb der Caritas und ihrer Fachverbände.

Das Dokument Inklusion zum Herunterladen ( PDF mit 75 kB)


Aktive Beteiligung auch von Menschen mit geistiger und Mehrfach-Behinderung


Wie mehr Selbstbestimmung für die Menschen in Einrichtungen der Behindertenhilfe konkret erreicht werden kann, war Thema des 1. CWW-Forums des Geschäftsbereichs Wohnen der Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn (CWW Paderborn).

Das WKS-Modell

Ein Modell zur Umsetzung von Gleichberechtigung und Selbstbestimmung in Einrichtungen der Behindertenhilfe stellte der Psychologe Peter Petereit aus Lübeck vor. Im WKS-Modell – benannt nach seinem Entwickler Willem Kleine Schaars – werden Menschen mit Behinderung angeleitet, ihre eigenen Lösungen für Alltagsfragen zu finden. Für jeden Menschen mit Behinderung gelte es, den richtigen Rahmen abzustecken – zwischen Überforderung und Überbehütung. In diesem Modell könne man auch ein gewisses Maß an Selbstbestimmung bei Menschen mit schwersten Behinderungen erreichen, sagte Petereit und bekräftigte: „Menschen mit Behinderung können mehr, als wir denken.“ In der Praxis werden mit dem WKS-Modell  überaus positive Ergebnisse erzielt.

Weitere Informationen zum WKS-Modell   finden Sie hier oder unter www.kleineschaars.com/de/index.php  
Das Buch zur Methode: Willem Kleine Schaars: Begegnen mit Respekt. Wege zwischen Überbehütung und Überforderung in der sozialen Arbeit, in Kliniken, Schulen oder Familien. Dgvt-Verlag, September 2010, 144 Seiten, ISBN 978-3871591105, 18 Euro.

„Aktive Bürgerbeteiligung für Menschen mit geistiger Behinderung“

So heißt das EU-Projekt, in dem die Ulmer Volkshochschule zusammen mit Partnern aus Spanien, Schweden, Holland, Rumänien und Österreich einen Befähigungsansatz zur Bürgerbeteiligung für Menschen mit geistiger Behinderung entwickelt hat: Menschen mit geistiger Behinderung werden befähigt, sich einzumischen und an Entscheidungen aktiv teilzuhaben. Es geht darum, diesen Personenkreis auf unterschiedlichen Niveaustufen im Sinne des „Empowerment"- Ansatzes zu befähigen, in alle sie betreffenden (Lebens-)Entscheidungen einzugreifen: von ihrem unmittelbaren Lebens- und Arbeitsbereich bis hin zur Teilhabe an Entscheidungen in der Gemeinde (zum Beispiel Befähigung zur Ausübung des Wahlrechts). In enger Zusammenarbeit mit Projektteilnehmer/innen mit geistiger Behinderung und begleitet durch eine Beratergruppe wurden folgende Produkte erarbeitet:

  • Lehr- und Lernmaterialien
  • Trainingskurs – Kurs für Lehrer/innen, Eltern, Gruppensprecher/innen, persönliche Assistent/innen: Wie Sie Menschen mit geistiger Behinderung im Prozess der Entscheidungsfindung und Teilhabe unterstützen können.
  • Handbuch mit Leitfaden und Kursmaterialien.

Die CD mit Handbuch und Leitfaden (pdf-Format) sowie Arbeitsblätter (Powerpoint-Format) sind komplett für 90 Euro über die Volkshochschule Ulm zu beziehen unter: http://www.vh-ulm-sommerschule.de/10.html   

Einen Einblick ins Handbuch erhalten Kursleiter/innen unter: www.vh-ulm-sommerschule.de/5.html  / Aktive Bürgerbeteiligung - Handbuch für Kursleiterinnen und Kursleiter

 


Dezentralisierung von Komplexeinrichtungen

Dezentralisierung von Komplexeinrichtungen

20 Caritasträger haben sich am Förderprogramm von Aktion Mensch zur Umwandlung von Groß- und Komplexeinrichtungen beteiligt. Sie haben sich damit festgelegt, in Zeiträumen von fünf bis zehn Jahren, insgesamt rund 2350 zentral vorgehaltene stationäre Wohnplätze in dezentrale Wohnplätze umzuwandeln.

 

Mit Unterstützung von der Universität Tübingen, dem Zentrum für die interdisziplinäre Erforschung der Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen wurden unter der Leitung von Frau Dr. Heidrun Metzler im Jahre 2008/2009 die Prozesse in zwölf Einrichtungen evaluiert.

Der Bericht zur Evaluation (PDF 745 KB)

Zu diesem Thema hat das Sozialwerk St. Georg gemeinsam mit Aktion Mensch im September 2009 die Fachtagung „Vom Heim nach Hause – Veränderungen wagen, Visionen gestalten: Mittendrin ist näher dran“ veranstaltet. Die Dokumentation zeigt anhand konkreter Beispiele, wie der Umwandlungsprozess aussehen kann, wie es gelingen kann und was sich verändern muss:

 

Titelseite der Dokumentation

 

Dokumentation (PDF-Datei zum Herunterladen 6,3 MB)

Mehr darüber finden Sie auf der Homepage: www.sozialwerk-st-georg.de

  


 

Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung

Zeitungsartikel zum HerunterladenIm Caritasverband Unna wurde der Lebensmittelmarkt "Carekauf" eröffnet. Er sichert die Nahversorgung und bietet Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. 

Gelungene Integration: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten gemeinsam im Lebensmittel-Supermarkt Carekauf in Unna-Hemmerde. (Foto: cpd/CV Unna)
Der Supermarkt „Carekauf“ ist ein Integrationsunternehmen des Caritasverbandes Unna, in dem vorwiegend Menschen mit Behinderungen arbeiten. Weihbischof Grothe lobte bei der Eröffnung insbesondere die neuen Formen der Kooperation zwischen Caritasverband und Privatwirtschaft. Hervorzuheben sei die enge Partnerschaft mit der REWE-Gruppe, die den Supermarkt mit Waren beliefert. „Der Caritasverband Unna integriert mit dem Lebensmittelmarkt behinderte und am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen dauerhaft in den allgemeinen Arbeitsmarkt“, betonte der Weihbischof. Auch werde für junge Menschen, die ansonsten kaum Chancen auf Ausbildung hätten, eine Lehrstelle angeboten und der Zugang zur Arbeit ermöglicht. Das Caritasprojekt sichere gleichzeitig die wohnortnahe  Lebensmittelversorgung im dörflich geprägten Hemmerde und schaffe einen Ort der Kommunikation.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: Caritas-Lebensmittelmarkt "Carekauf" eröffnet (PDF 70 kB)

 

Hier finden Sie die Gesamtdokumentation der Fachtagung „Inklusion inklusive“ , die der Fachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie am 27. April 2010 zum Themenfeld Teilhabe am Arbeitsleben anbot.

 


Wir mischen mit in der Gemeinde!

Ein junger Mann mit geistiger Behinderung schlägt eine Glocke an. Foto: Klemens Bögner

Diesem Teilhabe-Thema war eine CBP-Fachtagung vom 6. bis 8. Oktober 2009 in Bonn gewidmet. Neben Grundsätzlichem zur selbstbestimmten Teilhabe der Menschen mit Behinderung am Leben ihrer Heimatgemeinde standen Beispiele guter Teilhabepraxis auf der Tagesordnung.
Die Ergebnisse der Tagung sind hier dokumentiert .