Gerade im Bereich der Gesundheit ist die selbstbestimmte Teilhabe nicht für alle Menschen in unserem Land gegeben. Nicht nur
wohnungslose Menschen oder Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus haben nur einen eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung,
sondern auch arme Menschen. Hier spielt der Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung eine große Rolle. Zum Beispiel
belegen alle Studien, dass arme Menschen früher sterben.
Wie selbstbestimmte Teilhabe durch präventive Ansätze im Quartier erreicht werden kann, wird in fünf Arbeitshilfen herausgegeben
von Gesundheit Berlin sehr gut und hilfreich dargestellt.
De Arbeitshilfe wurden vom Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ entwickelt, initiiert von
der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Die Arbeitshilfen sind herunter zu laden unter:
Das Faltblatt (PDF-Datei zum Herunterladen 400 kByte) zur Teilhabeinitiative informiert grundlegend über die Aspekte und Umsetzungsmöglichkeiten für selbstbestimmte Teilhabe.
Faltblatt englisch (PDF-Datei zum Herunterladen, 400 kB)
Präsentation von Menschen im Alter (PP-Präsentation, 4,2 MB)
Bitte unterstützen Sie die Teilhabeinitiative, indem Sie das gedruckte Faltblatt kostenlos bestellen und bei geeigneten Anlässen verteilen.
Kontakt: teilhabeinitiative@caritas.de
Damit auch ältere Menschen mit Migrationshintergrund würdig gepflegt und betreut werden, ist es wichtig kulturspezifische Unterschiede zu kennen und über interkulturelle Kompetenzen zu Verfügung. Der Förderung der kultursensiblen Altenhilfe widmet sich das Forum für eine kultursensible Altenhilfe. Auf der Homepage www.kultursensible-altenhilfe.de sind viele nützliche Informationen, Fortbildungsangebot und Handreichungen zu finden. Besonders interessant sind fünf Koffer mit unterschiedlichen Materialien u.a. mit mehrsprachigem Material und zu sozialraumorientierten Altenhilfe.
Caritas-Konferenzen Deutschlands - das Netzwerk von Ehrenamtlichen (Hg.):
Ein Handbuch für Ehrenamtliche 2010: LebensAlter. Alter leben! 75 S., Bestellmöglichkeit hier .
Auch für dieses Jahr gibt es das bewährte CKD-Handbuch für ehrenamtlich Tätige mit vielfältigen Bezügen zur aktuellen Caritaskampagne: Die Vorstellung methodischer Ansätze für die Arbeit mit Senior/innen, Good-Practice-Beispiele, theologisch-philosophische Gedanken zum Alter, spirituelle und literarische Angebote machen diese Arbeitshilfe zu einer Fundgrube.
Ein Handbuch für Ehrenamtliche 2009: Menschen am Rande. Mitten unter uns!
Ein Handbuch für Ehrenamtliche. 75 S., Bestellmöglichkeit hier .

Ein hilfreiches, einladendes Handbuch: Es verbindet thematische Bausteine zur Ehrenamtsarbeit für Menschen am Rande mit allgemeinem "Gewusst wie" für Projektmacher. Schritt für Schritt, mit Beispielen und Check-Listen erläutert es, wie ehrenamtlich Engagierte ihr soziales Projekt von der ersten Idee bis zum Erfolg führen können.
Traditionell erstellt der Diözesan-Caritasverband Rottenburg-Stuttgart eine Handreichung zur Umsetzung der jeweiligen Caritas-Jahreskampagne.
Hier finden Sie mehr Informationen über die Broschüre und Gottesdienstbausteine .
100 Kochrezepte, Schritt für Schritt in Bild und Text erklärt, bietet eine CD zum Selberkochen für Menschen mit Behinderung. Sie entstand aus einem zweijährigen Kochkursprojekt, das einen Beitrag für ein eigenständiges Leben dieser Menschen leisten wollte. Zum Nachkochen gibt es sowohl den alltäglichen Eintopf für den Alltag als auch das ein oder andere Festtagsgericht. Hauptsache, "frisch, gesund, lecker, preiswert".



Das Buch ist ein Ergebnis aus einer Projektarbeit von Günter Burkart mit 120 Studierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt in einer stationären Altenpflegeeinrichtung.
Im ersten Teil werden Konzeption und methodische Durchführung vorgestellt. Sehr gut nachvollziehbar ist die intensive und umfangreiche Vorbereitung der Projektmitarbeiter/innen auf ein vielgestaltiges Thema und die Umsetzung in der Praxis, die sie zu bewältigen hatten.
Die Interviews mit den 22 Bewohner/innen geben Einblick in die individuellen Lebensgeschichten und lassen den Schluss zu, dass die Mehrzahl der Bewohner/innen eine bewusste Wahl getroffen haben, wo sie ihren Lebensabend verbringen möchten. Die Berichte der Projektmitarbeiter/innen über ihre Erlebnisse mit den Bewohner/innen geben Betreuungs- und Pflegekräften wichtige zusätzliche Hinweise auf Bedürfnisse von Heimbewohner/innen und regen so Neuerungen in der Alltagsgestaltung an.
Das Buch lädt dazu ein, sich mit der Lebenswirklichkeit von Bewohner/innen einer stationären Einrichtung auseinanderzusetzen
und den dortigen Arbeitsalltag zwischen Bedürfnissen der Bewohner/innen und gesetzlichen Vorgaben über personelle Ausstattung
und Leistungsmodulen zu realisieren.
Ein Fazit der wissenschaftlichen Arbeit ist, dass bei angemessener personeller Ausstattung die Wünsche und Bedürfnisse der
Bewohner/innen berücksichtigt und für alle Einsatzkräfte in der stationären Altenpflegeeinrichtung mehr Zufriedenheit erreicht
werden könnten. Nicht zuletzt lädt das Buch den/die Leser/in auch dazu ein, sich auf die eigene Lebensplanung zu besinnen.
Rezensentin: Monika Stauder-Winter, Caritasdirektorin Caritasverband Offenbach/Main e.V., Platz der Deutschen Einheit 7 in 63065 Offenbach
Angaben zum Buch: Burkart, Günter: Weg ins Heim. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2009, 39,90 Euro, ISBN 978-3-531-17022-0

Der Deutsche Hochschulverband hat ein Praxishandbuch Elternkompass entwickelt.
Es richtet sich an Professionelle aus einheimischen und migrantischen Weiterbildungsverbänden sowie an Vertreter/-innen vorschulischer,
schulischer Bildung und Unternehmen (inkl. ethnischer Ökonomie).
Das Handbuch erläutert das Konzept und die Durchführung von 2 Weiterbildungsformaten und den Kooperationsansatz:
- Elternkompass für zugewanderte und einheimische Mütter, Väter (!) und Familienangehörige aus sozial benachteiligten Milieus.
- Qualifizierung für zugewanderte und einheimische Elternpaten/-innen.
- Lokale Bündnisbildung zur partizipativen Gewinnung der Zielgruppe und der Entwicklung inklusiver Angebotsformate und Angebotsformen.
CD zum Herunterladen (4MB)
Zu beziehen bei:
Zu beziehen bei: Christina Schlich
Deutscher Volkshochschul-Verband
Projektleitung "Elternkompass"
Obere Wilhelmstraße 32
D - 53225 Bonn
Telefon: 0228 6209475 - 62, Fax - 69
E-Mail: schlich@dvv-vhs.de
http://dvv.vhs-bildungsnetz.de/servlet/is/42013/

"Aufeinander zugehen. Ein fotografisch-literarischer Generationenaustausch"

"Gastfreundschaft. Das niederländische Konzept Kwartiermaken"
Das niederländische Konzept Kwartiermaken stellt sich dar als ein gelungener Versuch von mehr Integration psychisch erkrankter Menschen, als ein Schritt hin zu mehr Gemeindepsychiatrie. Das Buch ist spannend zu lesen und verzichtet nicht auf die Reflexion theoretischer Grundlagen. Es wäre wünschenswert, dass das Konzept auch in unserem Lande auf fruchtbaren Boden fällt, der erst noch zu beackern ist.

Das Konzept: Virtuelles Kompetenzzentrum
Es ist offensichtlich, dass es im Bereich der Altenpflege für die Anbieter zu einem Paradigmenwechsel kommen wird. Zukünftig
wird es entscheidend darauf ankommen, alte Menschen und Personen, die Hilfe brauchen, als Kunden zu begreifen und ihnen die
Dienstleistungen anzubieten, nach denen sie suchen. Heute ist die Anbieterlandschaft in der Altenhilfe noch stark geprägt
von dem Angebot der Träger, die aufgrund ihrer Strategie und ihrer Erfahrung ein Angebot machen – eine Versorgungsmentalität.
Die hilfebedürftige Person muss sich dann entscheiden, ob sie dieses Angebot annimmt. Auch die Trennung zwischen ambulanter
und stationärer Pflege, die an vielen Orten traditionell gegeben ist, ist wenig zukunftsweisend. Für den Kunden ist keine
Transparenz vorhanden. Der Wechsel von der ambulanten zur stationären Pflege ist mit dem Wechsel zu einem neuen Dienstleister
verbunden. Vertrauen muss neu aufgebaut werden, mögliche Synergien werden weder auf ambulanter noch auf stationärer Seite
genutzt. Dieses sind einige von einer Vielzahl von Argumenten, die alle für ein völlig neu konzipiertes Angebot sprechen:
bedarfsorientierte Dienstleistungen aus einer Hand.
Das Handbuch „Gut alt werden- Entwicklungszentrum“ ist ein Analyseinstrument zur Feststellung der Ressourcen und Bedarfe vor
Ort und der Entwicklung eines Dienstleistungszentrums.
Zu Beziehen über:
Entwicklungszentrum
Gut altwerden GbR
Warmbronner Straße 22
71063 Sindelfingen
Oktober 2008, 44 Seiten
(gegen 20 Euro Schutzgebühr erhältlich)
Siehe auch unter folgendem Link: http://www.gut-alt-werden.de/index.php?id=10

LERNEN FÖRDERN (Hrsg.)
Teilhabe ist Zukunft
Berufliche Integration junger Menschen mit Behinderung
ISBN 978-3-7841-1865-9
1. Auflage, Februar 2009, Kartoniert/Broschiert, 268 Seiten
12,50 € (D), 21,50 Fr. (CH)
Kurzbeschreibung / Klappentext
Arbeit ist der wesentliche Schlüssel zur Teilhabe in und an unserer Gesellschaft. Arbeiten ist Sinn stiftend. Arbeit haben
bedeutet mehr als nur den Lebensunterhalt verdienen, sondern vor allem auch Selbstbestätigung und Selbstwertgefühl. Dies gilt
in besonderem Maße für junge Menschen mit Behinderung.
Dieses Buch dokumentiert die Fachtagung 'teilhaben2008.de', die 2008 in Berlin stattfand. Im Vordergrund stehen Referate und
Workshops zu Fragen zur Feststellung von Förderbedarf und auf Diagnostik basierter Zugangssteuerung, die Vorstellung von Integration
fördernde Ausbildungsformen und Wege der Teilhabe, partnerschaftliche Brücken von Schule in Ausbildung und Beruf sowie Erfahrungen
mit erfolgreicher schulischer Methodik und Didaktik.
Interessant vor allem für Mitarbeiter(innen) in Berufsbildungswerken und Fachkräfte der Behindertenarbeit - aber natürlich
auch alle anderen, die dem Thema 'Teilhabe' nahe stehen.
Alle Titel bekommen Sie in Ihrer Buchhandlung vor Ort oder bestellen Sie bequem direkt im Online-Shop des Lambertus Verlag GmbH.

"Der Georg"
Neue Texte und Bilder von Georg Paulmichl, ergänzt um eine Auswahl des Besten aus 20 Jahren und eine CD mit Vertonungen von
Paulmichl-Texten.
"Was der Georg Paulmichl schreibt, ist für mich die höchste Stufe der Poesie, die ein heute lebender Mensch erklimmen kann", so der große Schauspieler Dietmar Schönherr über den Südtiroler Dichter und Maler.
Paulmichl beleuchtet in seiner Kurzprosa die Alltäglichkeiten der Welt und der Menschen, wach und stets mit einem schrägen Blick auf das Absurde und Groteske, das sich hinter dem Gewöhnlichen versteckt. Skurrile Wortschöpfungen, oft demaskierend verwendete Floskeln und ein zweideutiges Spiel mit altvertrauten Klischees machen Paulmichls Texte zu literarischen Schätzen.
Georg Paulmichl, geboren 1960 in Schlanders in Südtirol, lebt in Prad und besucht die dortige Behindertenwerkstätte. Seit den 80er Jahren schreibt und malt er. 1993 Förderungspreis der Goethe-Stiftung Basel, 1997 Hans-Prinzhorn-Medaille der Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks, 2007 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.
Lesen Sie mehr darüber unter: http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=9453
behinderter menschen_v100_berufliche Integration.jpg)
Teilhabe effektiver gestalten
Die Förderung der beruflichen Integration (körper)behinderter Menschen kann am Arbeitsangebot oder an der Arbeitsnachfrage
ansetzen. Während die sonderpädagogische Diskussion mit der Qualifizierung der (körper)behinderten Bewerber das Arbeitsangebot
fokussiert, setzen die Maßnahmen des Staates größtenteils an der Arbeitsnachfrage der Unternehmen an.
Ziel des Autors ist es, durch eine Analyse rechtlicher Garantien vor sozialstaatlichem und ökonomischem Hintergrund auch die
arbeitsnachfrageorientierte Förderung der beruflichen Integration in die sonderpädagogische Diskussion einzubringen.
Lesen Sie mehr darüber unter: http://www.athena-verlag.de/382.htm

Koppelin, Frauke: Soziale Unterstützung pflegender Angehöriger. Theorien, Methoden, Forschungsbeiträge. Bern: Huber, 2008, 238 S., 29,95 Euro, ISBN 978-3-456-83173-2
Die interdisziplinäre Studie beschreibt den Zusammenhang von Pflegebewältigung und sozialer Unterstützung, um Hilfemöglichkeiten
herzuleiten.

Gute Pflege - Selbstbestimmung und Teilhabe verwirklichen
Elisabeth Fix, Stefan Kurzke-Maasmeier (Hg.): Das Menschenrecht auf gute Pflege. Selbstbestimmung und Teilhabe verwirklichen.
Lambertus, Freiburg 2009, 198 S., 17,50 Euro, ISBN 978-3-7841-1926-7)
Ein Beitrag zum gesellschaftspolitischen Diskurs um das ethische Gut der Pflege und zur Qualitätsverbesserung. Mit Beiträgen von Thomas Klie, Klaus Dörner, Andreas Lob-Hüdepohl, Dieter Hackler, Franz J. Stoffer, Alexander Künzel, Paul-Jürgen Schiffer, Jeanne Nicklas-Faust, Achim Rieger, Hildegard Schröppel, Hans Georg Nehen, Rolf D. Hirsch, Rolf Heine und Katrin Markus.




Meyer-Timpe, Ulrike: Unsere armen Kinder. Wie Deutschland seine Zukunft verspielt. München: Pantheon, 2008, 202 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 978-3-570-55081-6
Die Daten sind ausgezeichnet recherchiert (bis Herbst 2008). Undramatisch, aber aufrüttelnd macht das Buch einen gesellschaftlichen Skandal fühlbar.

Der Autor ist Lehrstuhlinhaber für Makrosoziologie an der Uni Kassel. Griffig schildert er Armutslagen, vor denen kaum jemand gefeit scheint. Ein guter Anstoß zur Diskussion.
Hier geht es zum Bericht über die Aachener Caritas-Dialogtagung mit Heinz Bude und Rita Süssmuth anlässlich der Bundestagswahl 2009, in der das gefühlte und das tatsächliche Ausgeschlossen-Sein im Fokus der sozialpolitischen Debatte stand.

Kostka, Ulrike; Riedl, Anna Maria: Ethisch entscheiden im Team. Ein Leitfaden für soziale Einrichtungen. Freiburg: Lambertus, Oktober 2009, 120 Seiten, 7,90 Euro, ISBN 978-3784118857
Dieser handliche Alltagsbegleiter führt mittels vielfältiger Praxisbeispiele in sozialethische Themen ein, wie sie Mitarbeitenden
aller Arbeitsfelder immer wieder begegnen.
Hier können Sie das Werbeplakat zum Buch mit Bestellmöglichkeit herunterladen (1200 Kilo Byte).

Jüttemann, Veronika (Hg.): Mehr recht als schlecht. Eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Gerechtigkeit. Münster: Waxmann, 2008, 214 Seiten, 16,90 Euro, ISBN 978-3-8309-1946-9
Die Beiträge im Sammelband behandeln das Dauerbrenner-Thema Gerechtigkeit unter vielen Aspekten: Gesundheit, Erwerb, Generationen, Sozialethik.


Die 53° NORD Agentur und Verlag GmbH bezeichnet sich als Informationsdienstleister für die berufliche Teilhabe behinderter Menschen. Hier der Link direkt zum Verlagsprogramm.



