Ein erstes Wissen um Behinderung

Buchumschlag von Benny Blu - Verschieden ist ganz normal 

Das Grundschulmaterial "Rolli & Co. - Verschieden ist ganz normal" informiert in kindgerechter Sprache über einige verbreitete Behinderungsarten und die entsprechenden Hilfen, auch das Thema Teilhabe klingt an. Mit seinen bunten Zeichnungen vermittelt das kleine Heft, an dem Caritas und Katholische Jugendfürsorge mitgearbeitet haben, Kindern einen positiven und niedrigschwelligen Zugang zum Themenkreis Behinderung. Das 1,99 Euro kostende Heft ist per Internet zu bestellen oder im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-86751-397-5).

 
Selbstbestimmte Teilhabe im Gesundheitsbereich

Nicht nur wohnungslose Menschen oder Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus haben einen eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung, sondern auch arme Menschen. Zum Beispiel belegen alle Studien, dass arme Menschen früher sterben.
Wie selbstbestimmte Teilhabe durch präventive Ansätze im Quartier erreicht werden kann, zeigen fünf Arbeitshilfen, erstellt vom Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ und initiiert von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Die Arbeitshilfen sind herunterzuladen unter:

www.gesundheitliche-chancengleichheit.de

 
Kultursensible Altenhilfe

Damit auch ältere Menschen mit Migrationshintergrund würdig gepflegt und betreut werden, ist es wichtig kulturspezifische Unterschiede zu kennen und über interkulturelle Kompetenzen zu Verfügung. Der Förderung der kultursensiblen Altenhilfe widmet sich das Forum für eine kultursensible Altenhilfe. Auf der Homepage www.kultursensible-altenhilfe.de sind viele nützliche Informationen, Fortbildungsangebot und Handreichungen zu finden. Besonders interessant sind fünf Koffer mit unterschiedlichen Materialien u.a. mit mehrsprachigem Material und zu sozialraumorientierten Altenhilfe.

 
Faltblatt zur Initiative

Das Faltblatt  (PDF-Datei zum Herunterladen 400 kByte) zur Teilhabeinitiative informiert grundlegend über die Aspekte und Umsetzungsmöglichkeiten für selbstbestimmte Teilhabe.

  Deckblatt der Flyers

Faltblatt englisch (PDF-Datei zum Herunterladen, 400 kB)
Präsentation von Menschen im Alter (PP-Präsentation, 4,2 MB) 

Bitte unterstützen Sie die Teilhabeinitiative, indem Sie das gedruckte Faltblatt kostenlos bestellen und bei geeigneten Anlässen verteilen. 

Kontakt: teilhabeinitiative@caritas.de

 
Jahreskampagne - Praxis

Traditionell erstellt der Diözesan-Caritasverband Rottenburg-Stuttgart eine Handreichung zur Umsetzung der jeweiligen Caritas-Jahreskampagne.

Umschlagseite der Handreichung zur aktuellen Jahreskampagne der Caritas.

Hier finden Sie mehr Informationen über die Broschüre und Gottesdienstbausteine .

 
Selber kochen!

100 Kochrezepte, Schritt für Schritt in Bild und Text erklärt, bietet eine CD zum Selberkochen für Menschen mit Behinderung. Sie entstand aus einem zweijährigen Kochkursprojekt, das einen Beitrag für ein eigenständiges Leben dieser Menschen leisten wollte. Zum Nachkochen gibt es sowohl den alltäglichen Eintopf für den Alltag als auch das ein oder andere Festtagsgericht. Hauptsache, "frisch, gesund, lecker, preiswert".

Logo auf eigenen Füßen stehen

 

 

 

 

Die CD ist für 7,50 Euro (beziehungsweise 5,00 Euro für Menschen mit Behinderung) erhältlich beim
Landesverband Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg
Haußmannstr. 6
70188 Stuttgart
Telefon:  0711 / 21 55-220
Fax -222
 
Wanderausstellung Jahrhundertmensch

Umschlag des Buches zur Ausstellung Jahrhundertmensch

Der Fotograf Karsten Thormaehlen hat Frauen und Männer porträtiert, die über 100 Jahre alt sind. Er macht uns mit Menschen bekannt, die das 20. Jahrhundert mit zwei Weltkriegen, Wiederaufbau und Wiedervereinigung erlebt und überlebt haben. Er lässt sie erzählen, wie es ist, uralt zu werden und zu sein. Entstanden ist eine bewegende Ausstellung, die so schön ist, dass sie neugierig macht aufs Älterwerden.

Bei Interesse, die Ausstellung zu präsentieren, wenden Sie sich bitte an:
Moonblinx Gallery, Karoline von Roques
Beethovenstraße 64, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: +49 - 69 ­ 17 50 88 63
E-Mail: kvr@moonblinx.com

 
Buchtipps rund um selbstbestimmte Teilhabe  
Titelblatt-CBP-Spezial

Am Leben in der Gemeinde teilhaben – Lokaler Teilhabekreis.

Freiburg/Br. (CBP-Spezial 2) 55 Seiten. ISBN: 978-3-9800349-0-3; Frank Pinner (2011)

Die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie freut sich, Ihnen mit dieser Publika tion ein Praxishandbuch präsentieren zu dürfen. Es geht um das große Thema, wie Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen, die in assistierten und unterstützten Wohnformen leben, besser am Gesellschaftsleben teilhaben können. Der CBP hat für das Ziel der Begleitung und Empoewertment des Gemeinwesens eine Handlungsmethode für Einrichtungen und Dienste entwickelt - den Lokalen Teilhabekreis. Wirken Sie mit und gründen Sie einen lokalen Teilhabekreis. Unterstützen Sie somit die Entwicklung eines  gleichberechtigten Miteinanders und einen partnerschaftlichen Umgang von Menschen mit und ohne Behinderung im Gemeinwesen. Sowohl die Methode als auch die praktische Umsetzung wird aus fachlicher und persönlicher Perspektive dargestellt. Das Besonder e ist dabei das Streben eines gleichberechtigten Miteinanders aus unterschiedlichen Perspektiven - aus der Perspektive der Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, Mitbürger(inne)n der lokalen Gemeinde sowie Fachkräften.

Preis
7,50 € für CBP-Mitglieder
9,90 € für Nichtmitglieder zzgl. Porto
Bestellung ab 5 Ex. 5,90 € pro Stück für Mitglieder (für Nichtmitglieder 6,90 €) zzgl. Porto

Bestellung und weitere Informationen auf http://www.cbp.caritas.de/65365.asp


Abbildung der Titelseite des Ratgebers. Zum Herunterladen
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Ratgeber mit Informationen rund um das Thema Behinderung veröffentlicht. Er gibt Auskunft über alle Leistungen und Hilfestellungen, auf die Menschen mit Behinderung Anspruch haben, von der Vorsorge und Früherkennung über die Schul- und Berufsausbildung und Berufsförderung bis zu steuerlichen Erleichterungen.  Der Ratgeber will Orientierung geben, vor allem den behinderten Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Angehörigen, Freunden und Arbeitgebern. Er klärt auf, gibt Praxistipps und benennt Ansprechpartner für alle Bereiche, die den Alltag behinderter Menschen betreffen. Eine umfassende Sammlung der bestehenden Gesetze macht den Ratgeber komplett.
 

Buchcover "Weg ins Heim"

Weg ins Heim – Lebensläufe und Alltag von Bewohner/innen in der stationären AltenhilfeAngaben zum Buch: Burkart, Günter: Weg ins Heim. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2009, 39,90 Euro, ISBN 978-3-531-17022-0

Das Buch ist Ergebnis einer Projektarbeit von Günter Burkart mit 120 Studierenden der Goethe-Universität Frankfurt in einer stationären   Altenpflegeeinrichtung. Im ersten Teil werden Konzeption und methodische Durchführung vorgestellt. Die Interviews mit 22 Bewohner/innen geben Einblick in die individuellen Lebensgeschichten und lassen den Schluss zu, dass die Mehrzahl der Bewohner/innen eine bewusste Wahl getroffen haben, wo sie ihren Lebensabend verbringen möchten. Die Berichte der Projektmitarbeiter/innen über ihre Erlebnisse mit den Bewohner/innen geben Betreuungs- und Pflegekräften wichtige zusätzliche Hinweise auf Bedürfnisse von Heimbewohner/innen. Ein Fazit ist, dass bei angemessener personeller Ausstattung die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner/innen berücksichtigt und für alle Einsatzkräfte in der stationären Altenpflegeeinrichtung mehr Zufriedenheit erreicht werden könnten.

Auszug aus der Rezension von: Monika Stauder-Winter, Caritasdirektorin Caritasverband Offenbach/Main.

 

Zu einer Leseprobe des Buches "Weg ins Heim" geht es hier .

  

Cover der CD: Datei zum Herunterladen

Der Deutsche Hochschulverband hat ein Praxishandbuch Elternkompass entwickelt.

Es richtet sich an Professionelle aus einheimischen und migrantischen Weiterbildungsverbänden sowie an Vertreter/innen (vor-)schulischer Bildung und Unternehmen. Das Handbuch erläutert das Konzept und die Durchführung von zwei Weiterbildungsformaten und den Kooperationsansatz:

  1. Elternkompass für zugewanderte und einheimische Mütter, Väter (!) und Familienangehörige aus sozial benachteiligten Milieus.
  2. Qualifizierung für zugewanderte und einheimische Elternpaten/-innen.
  3. Lokale Bündnisbildung zur partizipativen Gewinnung der Zielgruppe und der Entwicklung inklusiver Angebotsformate und Angebotsformen.

CD zum Herunterladen (4MB)

Zu beziehen bei:  Christina Schlich
Deutscher Volkshochschul-Verband
Obere Wilhelmstraße 32, 53225 Bonn
Telefon: 0228 6209475 - 62, Fax - 69
E-Mail: schlich@dvv-vhs.de  
http://dvv.vhs-bildungsnetz.de/servlet/is/42013/

 
 
Umschlag des Buches "Aufeinander zugehen"

"Aufeinander zugehen. Ein fotografisch-literarischer Generationenaustausch"

 
Als Herausgeber hat der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln die Lebens- und Gedankenwelten alter und junger Menschen zusammengebracht: In einem ansprechenden, sehr poetischen kleinen Buch mit "Bildkalendermotiven" hat auf jeder Doppelseite ein/e Vertreter/in beider Generationen zum jeweiligen Bild getextet. Zum Beispiel machen sich Margot (72 Jahre) und Jan (10 Jahre) philosophisch-autobiografische Gedanken über eine Brücke.
Die Texte eignen sich hervorragend als Denkanstöße für Meditationen oder Veranstaltungen zur Caritaskampagne 2010 "Alte Menschen - Experten fürs Leben".
 
Für 8,90 Euro plus Versand zu bestellen beim Herausgeber: per E-Mail an presse@caritasnet.de  beziehungsweise unter der Telefonnummer 0221/2010-284
oder im Buchhandel: ISBN 978-3-935265-74-4

Abbildung des Buches Gastfreundschaft

"Gastfreundschaft. Das niederländische Konzept Kwartiermaken" 

Das niederländische Konzept Kwartiermaken stellt sich dar als ein gelungener Versuch von mehr Integration psychisch erkrankter Menschen, als ein Schritt hin zu mehr Gemeindepsychiatrie. Das Buch ist spannend zu lesen und verzichtet nicht auf die Reflexion theoretischer Grundlagen. Es wäre wünschenswert, dass das Konzept auch in unserem Lande auf fruchtbaren Boden fällt, der erst noch zu beackern ist.

www.kwartiermaken.nl/deutsch  


Abbildung des Titelblattes der Broschüre: gut alt werden

Das Konzept: Virtuelles Kompetenzzentrum

Es ist offensichtlich, dass es im Bereich der Altenpflege für die Anbieter zu einem Paradigmenwechsel kommen wird. Zukünftig wird es entscheidend darauf ankommen, alte Menschen und Personen, die Hilfe brauchen, als Kunden zu begreifen und ihnen die Dienstleistungen anzubieten, nach denen sie suchen. Heute ist die Anbieterlandschaft in der Altenhilfe noch stark geprägt von dem Angebot der Träger, die aufgrund ihrer Strategie und ihrer Erfahrung ein Angebot machen – eine Versorgungsmentalität. Die hilfebedürftige Person muss sich dann entscheiden, ob sie dieses Angebot annimmt. Auch die Trennung zwischen ambulanter und stationärer Pflege, die an vielen Orten traditionell gegeben ist, ist wenig zukunftsweisend. Für den Kunden ist keine Transparenz vorhanden. Der Wechsel von der ambulanten zur stationären Pflege ist mit dem Wechsel zu einem neuen Dienstleister verbunden. Vertrauen muss neu aufgebaut werden, mögliche Synergien werden weder auf ambulanter noch auf stationärer Seite genutzt. Dieses sind einige von einer Vielzahl von Argumenten, die alle für ein völlig neu konzipiertes Angebot sprechen: bedarfsorientierte Dienstleistungen aus einer Hand.
Das Handbuch „Gut alt werden- Entwicklungszentrum“ ist ein Analyseinstrument zur Feststellung der Ressourcen und Bedarfe vor Ort und der Entwicklung eines Dienstleistungszentrums.
Zu Beziehen über:

Entwicklungszentrum
Gut altwerden GbR
Warmbronner Straße 22
71063 Sindelfingen
Oktober 2008, 44 Seiten
(gegen 20 Euro Schutzgebühr erhältlich)
Siehe auch unter folgendem Link: http://www.gut-alt-werden.de/index.php?id=10
 


Abbildung des Buches Teilhabe ist Zukunft

LERNEN FÖRDERN (Hrsg.)
Teilhabe ist Zukunft
Berufliche Integration junger Menschen mit Behinderung
ISBN 978-3-7841-1865-9
1. Auflage, Februar 2009, Kartoniert/Broschiert, 268 Seiten

12,50 € (D), 21,50 Fr. (CH) 
 
Kurzbeschreibung / Klappentext
Arbeit ist der wesentliche Schlüssel zur Teilhabe in und an unserer Gesellschaft. Arbeiten ist Sinn stiftend. Arbeit haben bedeutet mehr als nur den Lebensunterhalt verdienen, sondern vor allem auch Selbstbestätigung und Selbstwertgefühl. Dies gilt in besonderem Maße für junge Menschen mit Behinderung.
Dieses Buch dokumentiert die Fachtagung 'teilhaben2008.de', die 2008 in Berlin stattfand. Im Vordergrund stehen Referate und Workshops zu Fragen zur Feststellung von Förderbedarf und auf Diagnostik basierter Zugangssteuerung, die Vorstellung von Integration fördernde Ausbildungsformen und Wege der Teilhabe, partnerschaftliche Brücken von Schule in Ausbildung und Beruf sowie Erfahrungen mit erfolgreicher schulischer Methodik und Didaktik.
Interessant vor allem für Mitarbeiter(innen) in Berufsbildungswerken und Fachkräfte der Behindertenarbeit - aber natürlich auch alle anderen, die dem Thema 'Teilhabe' nahe stehen. 
 
Alle Titel bekommen Sie in Ihrer Buchhandlung vor Ort oder bestellen Sie bequem direkt im Online-Shop
 des Lambertus Verlag GmbH.


Abbildung des Buches Der Georg

"Der Georg"
Neue Texte und Bilder von Georg Paulmichl, ergänzt um eine Auswahl des Besten aus 20 Jahren und eine CD mit Vertonungen von Paulmichl-Texten.

"Was der Georg Paulmichl schreibt, ist für mich die höchste Stufe der Poesie, die ein heute lebender Mensch erklimmen kann", so der große Schauspieler Dietmar Schönherr über den Südtiroler Dichter und Maler.

Paulmichl beleuchtet in seiner Kurzprosa die Alltäglichkeiten der Welt und der Menschen, wach und stets mit einem schrägen Blick auf das Absurde und Groteske, das sich hinter dem Gewöhnlichen versteckt. Skurrile Wortschöpfungen, oft demaskierend verwendete Floskeln und ein zweideutiges Spiel mit altvertrauten Klischees machen Paulmichls Texte zu literarischen Schätzen.

Georg Paulmichl, geboren 1960 in Schlanders in Südtirol, lebt in Prad und besucht die dortige Behindertenwerkstätte. Seit den 80er Jahren schreibt und malt er. 1993 Förderungspreis der Goethe-Stiftung Basel, 1997 Hans-Prinzhorn-Medaille der Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks, 2007 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

Lesen Sie mehr darüber unter: http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=9453


Abbildung des Buches Berufliche Integration...

Teilhabe effektiver gestalten
Die Förderung der beruflichen Integration (körper)behinderter Menschen kann am Arbeitsangebot oder an der Arbeitsnachfrage ansetzen. Während die sonderpädagogische Diskussion mit der Qualifizierung der (körper)behinderten Bewerber das Arbeitsangebot fokussiert, setzen die Maßnahmen des Staates größtenteils an der Arbeitsnachfrage der Unternehmen an.
Ziel des Autors ist es, durch eine Analyse rechtlicher Garantien vor sozialstaatlichem und ökonomischem Hintergrund auch die arbeitsnachfrageorientierte Förderung der beruflichen Integration in die sonderpädagogische Diskussion einzubringen.
Lesen Sie mehr darüber unter:
http://www.athena-verlag.de/382.htm


Abbildung des Buches Soziale Unterstützung pflegender Angehöriger

Koppelin, Frauke: Soziale Unterstützung pflegender Angehöriger. Theorien, Methoden, Forschungsbeiträge. Bern: Huber, 2008, 238 S., 29,95 Euro, ISBN 978-3-456-83173-2
Die interdisziplinäre Studie beschreibt den Zusammenhang von Pflegebewältigung und sozialer Unterstützung, um Hilfemöglichkeiten herzuleiten. 
 


Abbildung des Buches: Das Menschenrecht

Gute Pflege - Selbstbestimmung und Teilhabe verwirklichen
Elisabeth Fix, Stefan Kurzke-Maasmeier (Hg.): Das Menschenrecht auf gute Pflege. Selbstbestimmung und Teilhabe verwirklichen. Lambertus, Freiburg 2009, 198 S., 17,50 Euro, ISBN 978-3-7841-1926-7)

Ein Beitrag zum gesellschaftspolitischen Diskurs um das ethische Gut der Pflege und zur Qualitätsverbesserung. Mit Beiträgen von Thomas Klie, Klaus Dörner, Andreas Lob-Hüdepohl, Dieter Hackler, Franz J. Stoffer, Alexander Künzel, Paul-Jürgen Schiffer, Jeanne Nicklas-Faust, Achim Rieger, Hildegard Schröppel, Hans Georg Nehen, Rolf D. Hirsch, Rolf Heine und Katrin Markus.


Abbildung des Buches von Hermann Hesse
Hesse, Hermann: Mit der Reife wird man immer jünger. Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag, 2003, 191 Seiten, ISBN 3-518-45551-6, 9,90 Euro.
Hermann Hesse, der selbst 85 Jahre alt wurde, philosophiert in diesem Buch über das Altwerden und Altsein. Dabei verschweigt er weder die Einschränkungen, die das Alter mit sich bringt, noch überhöht er die Jugend. Wichtig ist vielmehr in jeder Altersstufe, neugierig auf den Anruf des Lebens zu sein.
Hesse ermutigt dazu, die besondere Würde und Gelassenheit des Alters zu genießen, statt in einen unsinnigen "Anti-Aging"-Wettbewerb und Jugendkult einzutreten, wie wir es heute vielleicht nennen würden. Mit seiner Wertschätzung für die besonderen Gaben, die ältere und alte Menschen in die Gemeinschaft einbringen können, wirkt Hermann Hesse wie ein Vorläufer der Caritaskampagne 2010, die Seniorinnen und Senioren als "Experten fürs Leben" würdigt.

Abbildung des Buches: Zukunft Quartier
Netzwerk: Soziales neu gestalten (Hrsg.): Zukunft Quartier - Lebensräume zum Älterwerden. Band 1: Eine Potenzialanalyse ausgewählter Wohnprojekte. Verlag BertelsmannStiftung, 2008, 280 Seiten, ISBN 978-3-89204-947-0, 34 Euro.
 
Das Netzwerk Soziales neu gestalten (SONG) gibt Einblicke in seinen Ansatz Quartiersbezogener Wohnkonzepte: durch kleinräumige Vernetzung von Wohn- und Betreuungsangeboten, Stärkung von Eigenständigkeit und selbstständigem Wohnen, durch Pflege im Wohnviertel und Unterstützung sozialer Netze will SONG proaktiv den demographischen und sozialen Herausforderungen begegnen. Das Buch stellt eine detaillierte Stärken-Schwächen-Analyse von vier ausgewählten Wohnprojekten vor; die modellhaft erworbenen praktischen Erfahrungen dienen als Basis, um zentrale Standards für gemeinwesenorientierte Wohnprojekte der Zukunft zu schaffen.

Abbildung des Buches: Wohnungslose Menschen
Malyssek, Jürgen; Störch, Klaus: Wohnungslose Menschen – Ausgrenzung und Stigmatisierung. Freiburg: Lambertus, 2009, ISBN 978-3-7841-1867-3
Vielfach präsent, aber wenig wahrgenommen: Wohnungslose Menschen. Dieses sehr praxisnahe Buch nimmt uns die Scheuklappen ab, indem es einen überraschend differenzierten Blick bietet auf unterschiedliche „Typen“ von Lebenswegen, die Menschen auf die Straße geführt haben.

Abbildung des Buches: Unsere armen Kinder

Meyer-Timpe, Ulrike: Unsere armen Kinder. Wie Deutschland seine Zukunft verspielt. München: Pantheon, 2008, 202 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 978-3-570-55081-6

Die Daten sind ausgezeichnet recherchiert (bis Herbst 2008). Undramatisch, aber aufrüttelnd macht das Buch einen gesellschaftlichen Skandal fühlbar.


Abbildung des Buches: Die Ausgeschlossenen
Bude, Heinz: Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft. München: Hanser, 2008, 144 Seiten, 14,90 Euro, ISBN 978-3-446-23011-8
Der Autor ist Lehrstuhlinhaber für Makrosoziologie an der Uni Kassel. Griffig schildert er Armutslagen, vor denen kaum jemand gefeit scheint. Ein guter Anstoß zur Diskussion.
Hier geht es zum Bericht über die Aachener Caritas-Dialogtagung mit Heinz Bude und Rita Süssmuth anlässlich der Bundestagswahl 2009, in der das gefühlte und das tatsächliche Ausgeschlossen-Sein im Fokus der sozialpolitischen Debatte stand.

Abbildung des Buches: Ethisch

Kostka, Ulrike; Riedl, Anna Maria: Ethisch entscheiden im Team. Ein Leitfaden für soziale Einrichtungen. Freiburg: Lambertus, Oktober 2009, 120 Seiten, 7,90 Euro, ISBN 978-3784118857

Dieser handliche Alltagsbegleiter führt mittels vielfältiger Praxisbeispiele in sozialethische Themen ein, wie sie Mitarbeitenden aller Arbeitsfelder immer wieder begegnen.
Hier können Sie das Werbeplakat zum Buch mit Bestellmöglichkeit herunterladen (1200 Kilo Byte).

 


Abbildung des Buches: MEHR RECHT ALS SCHLECHT

Jüttemann, Veronika (Hg.): Mehr recht als schlecht. Eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Gerechtigkeit. Münster: Waxmann, 2008, 214 Seiten, 16,90 Euro, ISBN 978-3-8309-1946-9

Die Beiträge im Sammelband behandeln das Dauerbrenner-Thema Gerechtigkeit unter vielen Aspekten: Gesundheit, Erwerb, Generationen, Sozialethik.


Abbildung des Buches: Berufserfolg trotz Handicap
Teilhabe am Arbeitsleben
Haarmann, Eva Maria: Berufserfolg trotz Handicap?! Rehabilitationspädagogische Arbeit in beruflichen Integrationsprojekten – eine Regionalstudie. Marburg, tectum Verlag, 2008, 410 Seiten, 29,90 Euro, ISBN 978-3-8288-9682-6
In der strukturschwachen Region um Wilhelmshaven untersucht die Studie, wie sich Instrumente zur Teilhabe am Arbeitsleben auswirken – gerade auch in der subjektiven Wahrnehmung der befragten Menschen mit Behinderung. Aspekte wie Wohnen, Freizeit und Familie sind mit im Blick.

Abbildung des Buches Bamberg bewegt
Basener, Dieter; Häußler, Silke: Bamberg bewegt. Integration in den Arbeitsmarkt: Eine Region wird aktiv. Hamburg: 53° NORD, 2009, 160 Seiten, 19,80 Euro, ISBN 978-3-9812235-1-4

Teilhabe am Arbeitsleben – trotz Hürden: Die Bamberger Lebenshilfe Werkstätten haben mit ihrer Initiative „Bamberg bewegt“ gezeigt, wie Beschäftigte mit geistiger oder psychischer Behinderung, dank Unterstützung durch Kollegen und Integrationsbegleiter, im allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden können.

Die 53° NORD Agentur und Verlag GmbH bezeichnet sich als Informationsdienstleister für die berufliche Teilhabe behinderter Menschen. Hier der Link direkt zum Verlagsprogramm.

Flyer Buch Schulmuedigkeit
In der modernen Industriegesellschaft ist ein Schulabschluss die Voraussetzung für selbstbestimmte Teilhabe am Berufsleben. IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland e.V. hat eine Praxisforschung zu Schulverweigerung in Auftrag gegeben mit dem Ziel, notwendige Voraussetzungen zu beschreiben, um schulmüde Jugendliche präventiv zu erreichen.
Das Projekt „Schulmüdigkeit und Schulverweigerung“ der IN VIA Sozialwissenschaftlichen Forschungsstelle (SoWiFo) im Meinwerk-Institut hat Betroffene befragt, Projekterfahrungen ausgewertet und Empfehlungen formuliert. 
Bitte laden Sie hier die Buchempfehlung mit Bestellmöglichkeit herunter.

 


Umschlag des Buches "Enabling Community"
 
Evangelische Stiftung Alsterdorf und Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (Herausgeber): Enabling Community : Anstöße für Politik und soziale Praxis. Hamburg, 2010, 320 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 978-3-9810756-6-3, www.alsterdorf-verlag.de

Die Herausgeber-Institutionen dieses Buches haben durch den Kongress „Enabling Community – Gemeinsame Sache machen“ im Jahr 2009 und mit dem nun vorliegenden Band die Idee einer inklusiven und solidarischen Bürgergesellschaft entwickelt und vertieft. Wenn Akteure in Politik, Verwaltung und sozialer Praxis sich der Inklusion verschreiben, entwickeln sich befähigende Gemeinwesen (Enabling Communities). Diese wiederum versetzen ihre Mitglieder in die Lage, an der Realisierung von sozialer Inklusion mitzuwirken.

Am Buch „Enabling Community – Anstöße für Politik und soziale Praxis“ haben Wolfgang Thierse, Klaus Dörner, Andreas Hinz, Ottmar Fuchs, Martin Kronauer und viele andere Akteure aus Politik, Kirche, Selbsthilfe, Sozialunternehmen und -verbänden sowie der Wissenschaft mitgewirkt. Kurzfassungen der Texte in leichter Sprache sind enthalten.
 

 

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