Beim Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai hatte die Teilhabeinitiative für die Präsentation ihrer Anliegen einen idealen Partner: Das Würzburger Projekt artGERECHT gestaltete mit Kunstwerken wohnungsloser Menschen das gemeinsame Großzelt von Diakonie und Caritas aus.

Sechs der Künstler, die Wohnungslosigkeit über Jahre, teils Jahrzehnte am eigenen Leib erfahren hatten, waren in München dabei und kamen gern mit Besucher(inne)n ins Gespräch: Kunst erwies sich als idealer Türöffner für Begegnungen von Mensch zu Mensch - und das bei Witterungsverhältnissen, bei denen sich am liebsten jeder einigeln möchte.
Würzburger Projekt artGERECHT
Oberbürgermeister Georg Rosenthal
präsentieren ihre Werke in der
Ausstellung im Foyer des Rathauses.
Der Bauwagen als Sinnbild:
Ein Dach über dem Kopf haben,
gleichzeitig mobil und beweglich sein.
seiner schöpferischen Ader freien Lauf lassen.
unterschiedlichen Kunstrichtungen
standen den wohnungslosen Kreativen bei der
Ausarbeitung ihrer Werke zur Seite.
alten Bauwagen ein gemütliches
kleines Atelier zu machen. Hier können
Wohnungslose kreativ sein.
Mit Farbe und Schere in der Bahnhofsmission

An öffentlichen Aktionstagen vor Ort präsentierten die Gäste stolz ihre Ergebnisse aus den Kreativaktionen. Meist fand begleitend eine gemeinsame Mitmachaktion für alle Besucher des Aktionstages statt: prominente Persönlichkeiten aus der Stadt, Bürgerinnen und Bürgern und Gäste der Bahnhofsmissionen betätigten sich dabei gemeinsam kreativ – und kamen ins Gespräch.

„Ich mag gar nicht mehr aufhören. Das macht mir soviel Spaß. “
