Arm an was? Bildungsmaterial zum Thema Armut

Armut schränkt gesellschaftliche Teilhabe ein. Diesen Zusammenhang darzustellen und um für Solidarität zu Sensibilisierung versucht das neue Bildungsmaterial von Aktion Mensch zu vermitteln. Schülerinnen und Schüler sollen mit Hilfe dieses Materials für das Thema Armut sensibilisiert und zu solidarischem Handeln motiviert werden.
Das Bildungsmaterial wendet sich sowohl an Lehrer, als auch an Pädagogen, die im außerschulischen Bereich tätig sind.
"Arm an was?" richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Grundschule und Kinder von 6 - 10 Jahren. Empfohlen wird der Einsatz der Schulmaterialien in den Klassen 3 und 4.
"Hast Du genug?" ist für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II sowie Jugendliche von 11 - 18 Jahren konzipiert. Die Materialien eigenen sich für die Anwendung in den Klassen 9 - 11.

Zu bestellen unter: www.aktion-mensch.de

 
Beratung beim Übergang Schule Beruf zur Schaffung von Teilhabe am Arbeitsleben

Wie kann der Übergang Schule und Beruf gelingen? Und wo erfahren junge Menschen, welche Möglichkeiten der Beratung sie haben und welche Unterstützungsleistungen es gibt?

Dafür hat der Deutschen Caritasverband  "Mein Plan B", ein Beratungsportal entwickelt. In Form von Mailberatung und später auch Chatberatung werden junge Menschen bei der Entwicklung und Realisierung beruflicher Lebensentwürfe unterstützend begleitet. Dabei erhalten junge Menschen Informationen rund um die

Themen Schule/ Ausbildung und Ausbildungsalternativen.
"Mein PlanB" übernimmt neben dem Angebot der Beratung auch eine Art Lotsenfunktion.
Die Jugendlichen werden so gezielt auf Beratungsstellen und -angebote sowie auf
Projekte und Maßnahmen vor Ort, die sich an junge Menschen im Übergang Schule –
Beruf richten, aufmerksam gemacht.
„Mein PlanB“ ist unter: www.beratungcaritas.de und www.mein-PlanB.de  zu erreichen.

 
IN VIA: Befähigende Projekte

Jugendliche stark zu machen, damit sie ein souveränes Leben in selbstbestimmter Teilhabe am Leben der Gesellschaft führen können: Dies ist das Kernanliegen vielfältiger Projekte von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland.

IN-VIA-Logo

 

 

 

 

Drei aktuelle Beispiele:

Integration und Partizipation von Migrantinnen
Bitte informieren Sie sich hier über den Ansatz des Community Organizing (PDF-Datei, 50 Kilo Byte).

Qualifizierung Jugendlicher in Caritaseinrichtungen
Bitte laden Sie hier die Projektbeschreibung herunter (PDF-Datei, 30 Kilo Byte). 

Ausbildungspatenschaften unterstützen die berufliche Integration
Die Projektbeschreibung finden Sie hier (PDF-Datei, 30 Kilo Byte). 

Flyer Ausbildungspatenschaften

 

 

 

 

 

 

 

Hier können Sie das IN-VIA-Faltblatt mit dem Kursprogramm 2009 bis 2011 für Ausbildungspaten und Patinnen herunterladen (PDF-Datei, 850 Kilo Byte).

 
Interessante Literatur

"Schulmüdigkeit und Schulverweigerung"

Mehr Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Literatur .

 
Beispiele  

Selbstbestimmte Teilhabe von klein auf

Für selbstbestimmte Teilhabe gibt es keine Altersgrenze, sie gilt für Menschen im hohen Alter ebenso wie für Kinder von früh an. Besonders wichtig für Kinder und Jugendliche ist zunächst einmal die Befähigung dazu, selbstbestimmt teilhaben zu können. Aus dieser Erkenntnis fokussierte sich die Caritas bundesweit in ihrer Befähigungsinitiative 2006 bis 2008 darauf, jungen Menschen Entwicklungschancen zu eröffnen. Unter www.befaehigungsinitiative.de ist die Vielfalt von Benachteiligungen, die es schon beim Start ins Leben geben kann, umrissen. Die Projektdatenbank zeigt an hunderten konkreten Beispielen Ansätze zur Befähigung auf.

Das bundesweite Caritas-Projekt Frühe Hilfen setzt sich für die Entwicklungsmöglichkeiten schon der Kleinsten ein. Hier finden Sie Beispiele an 15 Standorten .

In der Arbeit der Kindertagesstätten geht die Befähigung der Kinder zu einem selbstbestimmten Leben weiter: Indem sie altersgerechte Handlungsspielräume erhalten, üben die Kleinen die Grundlagen für ein späteres Leben in Verantwortung für sich selbst und für die Gesellschaft ein.

 


Brachflächenkultuvierung als aktivierender Prozess

Titelfolie der PP-Präsentation. Datei zum HerunterladenUm Kinder und Jugendlichen Teilhabe am Gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen hat der Caritasverband Bitterfeld seit 2005 ein Netzwerk mit Akteuren im Sozialraum aufgebaut. Inzwischen sind viele wichtige Projekte entstanden, bei denen Kinder und Jugendliche durch selbstbestimmte Teilhabe an der Gestaltung ihrer Umgebung beteiligt sind.
Der Zugang und die Vernetzung findet auch über das Web 2.0 statt und passt sich so dem heutigen Leben der Jugendlichen an.

Einen Überblick über die verschiedenen Projekte bieten die Power Point Präsentation: Neue Ideen und neue Konzepte (PDF - 1,8 MB) 


Teilhabe benachteiligter junger Menschen am Bildungs- und Ausbildungssystem sichern- Armut und soziale Ausgrenzung verhindern

Die jungen Arbeitslosen von heute sind die Langzeitarbeitslosen von morgen. Dass so viele junge Menschen nicht an Bildung- Ausbildung und Erwerbsarbeit teilhaben können, ist gesellschaftlich nicht hinnehmbar. Die Folgekosten jetzt nicht erfolgender Integrationsmaßnahmen wären zudem immens, so dass der DCV hier dringend politischen handlingsbedarf seiht. Der DCV hat vor diesem Hindergrund konkrete Vorschläge für bessere Intergrationschancen benachteiligter junger Menschen erarbeitet. Die Empfehlungen sind das Ergebnis der Praxiserfahrung unserer Einrichtungen und  Dienste in der Jungendsozialarbeit und begleiternder Forschung.

Hier können Sie die Position herunterladen: Position (50 kB)


Befähigung: Lernen lernen

Flyer zum Buch SchulmüdigkeitSelbstbestimmte Teilhabe am Berufsleben zu finden, ist ohne einen guten Schulabschluss schwer. Aber viele Jugendliche haben immer wieder Schwierigkeiten: Schulverdrossenheit und Schulverweigerung nehmen zu. Quer durch die sozialen Schichten gibt es Hilflosigkeit von Eltern im Umgang mit ihren schulverweigernden Kindern, mit einem Schwerpunkt bei den Haupt- und Förderschulen sowie Berufsschulen. Projekte der Jugendsozialarbeit begleiten die Jugendlichen, damit sie ihren Schulabschluss dennoch erreichen.  Forschungsergebnisse dazu sind im IN VIA Verlag erschienen.

 


Ausgrenzung armer Jugendlicher am gesellschaftlichen Leben

Der Monitor Jugendarmut 2010 der BAG KJS belegt, dass die Armutsquote bei Jugendlichen in Deutschland höher ist als bei allen anderen Altersgruppen. Besonders schwierig, ein selbstbestimmtes Leben oberhalb der Armutsgrenze zu führen, ist es für junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren in Ostdeutschland. Schon jetzt ist jeder dritte Jugendliche in Ostdeutschland von Armut betroffen.

„Armut unter jungen Menschen zieht eine Grenze durch unser Land“, sagt Pater Franz-Ulrich Otto, Vorsitzender der BAG KJS. „Darüber hinaus haben vor allem benachteiligte Jugendliche mehr zu erdulden als materielle Unterversorgung. In einer wichtigen Phase ihrer Entwicklung werden sie gesellschaftlich ausgegrenzt und ihnen wird der Zugang zu Bildung und Kultur häufig verwehrt. Hier ist die Politik gefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und bestehende Ungerechtigkeiten in den Startchancen junger Menschen zu beseitigen.“

Der Monitor Jugendarmut 2010 - eine aktuelle Übersicht zur Situation junger Menschen zwischen 14 und 27 Jahren: (PDF- zum Herunterladen mit 5,1 MB) 

Erste Folie der PP-Präsentation Monitor Jugendarmut in Deutschland 2010. PP-Präsentation kann als PDF herunter geladen werden.

 

 


Teilhabe an Rechten

Seine Rechte wahrnehmen zu können ist eine Voraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe. Leider ist dies nicht immer gegeben, vor allem nicht für Kinder und Jugendliche. Sie wissen oftmals nicht welche Rechte Ihnen überhaupt zustehen bzw. wie sie sie einfordern können. Die Netzwerkstelle Ombudschaft in der Jugendhilfe des Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe hat ein Positionspapier zur Einrichtung unabhängiger Ombudschaftsstellen veröffentlicht. Das Positionspapier ist aufgrund von Anfragen zur letzten Bundestagswahl als  Stellungnahme zur Stärkung der Betroffenrechte in der Jugendhilfe entstanden. Es möchte damit eine Debatte zur Notwendigkeit von unabhängigen Ombudschaftsstellen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe anstoßen und für die gesetzliche Verankerung sowie die strukturelle/finanzielle Sicherung von unabhängigen Ombudschaftsstellen eintreten. Das Positionspapier wurde an alle fünf Bundestagfraktionen verschickt. Für September sind Gespräche mit den Parteien geplant. Die Kinder- und Jugendhilfe des Deutschen Caritasverbands unterstützt dieses Anliegen.

Weitere Informationen zum Netzwerk: www.ombudschaftjugendhilfe.de    

Positionspapier zum Herunterladen (PDF- 53 KB)