Wird's eine Sechs?

Wenngleich die Spielkarteninhalte nicht für sie gedacht sind, können Kinder in Begleitung Erwachsener mitspielen und an "Leben poor" ihre Freude haben. Für sie steht einfach im Vordergrund, rasch über die Runden zu kommen. Wie hier bei den Heilig-Rock-Tagen im April 2010 in Trier.

Kind mit Riesenwürfel

 
Der Erzbischof wagt's

Beim 2. Caritaskongress im April 2010 in Berlin legte auch Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, eine Runde "Leben poor" zurück. Das Spiel bot vielfältigen Gesprächsanlass am Stand der Teilhabeinitiative.

Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, mit dem blauen Würfel

Für den Einsatz im Rahmen einer Veranstaltung ist das Spiel besonders gut geeignet, kann aber auch für sich allein genutzt werden.

Foto: DCV / Kunz

 
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PDF: Spielanleitung mit 80 kB

 
Material  

Lehrreicher Blickfang: Das Spiel "Leben poor"

Ausgrenzung durchspielen. Wer laut Spielkarte eine Runde aussetzen muss, begibt sich zum "Grüßenden am Rande".
Ausgrenzung durchspielen.
Wer laut Spielkarte eine Runde
aussetzen muss, begibt sich zum
"Grüßenden am Rande".
Foto: DiCV Trier

Ein Kreis aus großen bunten Spielfeldern, dazu ein Riesenwürfel. Still und freundlich steht am Rande ein Caritas-Prominenter: "der Grüßende", bekannt aus der Jahreskampagne 2009. Das Spiel "Leben poor" weckt Aufmerksamkeit. Beim Tag der offenen Tür, dem Pfarr- oder Sommerfest, bei einer sozialkritischen Aktion in der Einkaufsmeile und vielen Anlässen mehr. Rasch sind BesucherInnen zum Mitspielen ermuntert, die Regeln sind einfach. Hier sind die Mitspielenden selbst die Spielfiguren, die sich auf einen fiktiven Lauf des Lebens einlassen. Vieles kann passieren: Je nachdem, wie der Würfel fällt, geraten sie auf Ereignisfelder, schlüpfen per Ereigniskarte in die Rolle eines Menschen in schwieriger sozialer Lage. Die Karten sensibilisieren für ganz unterschiedliche Problemlagen, in die jeder

Ereignisfelder, Fragefelder, Ruhefelder: Die trittfesten Platten symbolisieren den Verlauf des Lebens.
Ereignisfelder, Fragefelder, Ruhefelder:
Die trittfesten Platten symbolisieren
den Verlauf des Lebens.

Mensch im Leben geraten kann. Sie informieren zugleich über Hilfsmöglichkeiten, sozialrechtliche Zusammenhänge und sozialpolitische Forderungen.

Das Spiel „Leben poor“

  • ist groß, auffällig und begehbar
  • bietet den Einstieg in Gespräche
  • sensibilisiert für Menschen, die wenig selbstbestimmte Teilhabe genießen
  • wächst und lernt mit, indem immer neue Karten ins Spiel kommen
  • lässt sich für den lokalen Einsatz anpassen
  • bietet Wissen, Spielspaß und Unterhaltung
  • ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Teilhabeinitiative

Insgesamt 18 Spielsets sind bundesweit kostenlos entleihbar (Transportkosten fallen an). Wo genau, erfahren Sie per E-Mail: initiative@caritas.de

„Leben poor" kann mit denselben Trittfeldern auch in einer Jugend-Version gespielt werden. Die gelben Frage- und die blauen Ereigniskarten sind hierfür mit den Fragen und Problemen ausgestattet, die für Jugendliche besonders bedeutsam sind: zum Beispiel Mobbing auf dem Schulhof, die Bewältigung des Übergangs von der Schule ins Berufsleben, Kinderarmut oder Chancen und Gefahren in der bunten Welt der Medien und der Werbung. Die mit dem Wort "Jugend" gekennzeichneten Karten sind zudem in einer jugendgemäßen Sprache getextet. Ist zum Spielanlass gemischtes Publikum zu erwarten, können diese Karten problemlos in den Basiskartensatz hineingemischt oder gezielt den jugendlichen Mitspielenden überreicht werden.

Ein Satz der blauen Ereigniskarten von Leben Poor in der Jugend-Version Außerdem gibt es einen Kartensatz mit dem Kennwort „Migration“, der auf ähnliche Weise wie die „Jugend“-Karten dem Basis-Kartensatz beigemischt werden kann. Auf diesen Karten geht es um vielfältige Aspekte des sozialen Handlungsfeldes Migration und Integration.

Zentraler E-Mail-Kontakt:
initiative@caritas.de  

 

 

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